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Kellnergeldbeutel – der praktische Helfer im Restaurant

Geldbörsen haben sich längst zum Mode-Accessoire entwickelt und dieses begleitet uns jeden Tag zuverlässig – eine Geldbörse ist heute nicht mehr einfach praktisch, sondern sie bestechen auch durch die verschiedensten Designs, um modisch immer vorn mit dabei zu sein.

Woher stammt die Geldbörse eigentlich?

Die ägyptischen Hieroglyphen bilden Menschen ab, die eine Geldbörse mit sich tragen, die um die Taille gebunden ist. Nahe Leipzig wurde eine mit Hundezähnen verzierte Ledergeldbörse in einem Grab gefunden und diese wird auf 2500 bis 2200 v. Chr. datiert.

Auch in den Gräbern königlicher Angelsachsen wurden reich verzierte Metallhüllen gefunden die auf 600 n. Chr. datiert sind und diese hatten ursprünglich Lederbörsen bedeckt. Im Römischen Reich bedienten sich die städtischen Handelszentren schließlich diverser Münzeinheiten als Zahlungsmittel. Für die Verbreitung dieser über Rom hinaus, sorgte der überregionale Handel. So werden von den Wissenschaftlern der Numismatik die fortlaufende historische Münzfunde wie Kleingeld aus Kupferlegierungen oder Silber ausgewertet, z. B. aus dem römischen Hafen von Gelduba. Diese spätrömischen Geldstücke sind Münzen des Klein- und Straßenhandels und sie wurden, anders als die wertvolleren Goldmünzen, in einem Geldbeutel mitgeführt.

Alternativen zu den Geldbörsen, sind Brieftaschen, Geldklammern, Geldgurte, Brustbeutel, Aumonièren oder Bauchtaschen.

Bei der Aumonière (Almosenbeutel) handelte es sich um einen kleinen, sichtbar getragenen Geldbeutel für die Almosen (von franz. aumône = Almosen), während die wertvolleren Münzen woanders und verborgen aufbewahrt wurden.

Heute werden die Geldbörsen in der Regel aus Leder oder Kunststoff hergestellt. Und entsprechend der unterschiedlichen Anforderungen an diese gibt es die verschiedenen Formen. Eine davon ist der Kellnergeldbeutel, eine praktische Geldbörse, die vor allem aufgrund ihrer Übersichtlichkeit sehr beliebt ist.

Die Geldbörse – sie ist immer mit dabei

Ganz egal wo du gerade unterwegs bist, deine Geldbörse ist dein treuer Begleiter. Sie ist stets griffbereit verwahrt und verwahrt dein Bargeld, die Kreditkarten und Coupons sowie Ausweise sicher. … Du willst einfach nur schnell die Kinder abholen und beim Supermarkt einen kurzen Stopp einlegen – die Geldbörse fährt zuverlässig, selbst ohne Handtasche in der Ablage mit. Doch selbst in der Handtasche fühlt sich die Geldbörse wohl. Sie begleitet dich ins Büro, am Abend in die Cocktail-Bar mit den Freundinnen oder zum romantischen Abendessen mit deinem Liebsten. Sei es im klassischen Schwarz, Braun, Beige, Bunt oder mit verträumten Blümchenmustern – wenn du dir eine Geldbörse selbst nähst, dann erhältst du genau das, was du dir wünschst.

Kellnergeldbörsen – eine geräumige Geldbörse mit viel Platz

Bei einer Kellnerbörse handelt es sich um einen circa 20 x 12 cm großen Geldbeutel, der üblicherweise fünf bis acht Fächer aufweist, in denen ungefaltete Geldscheine untergebracht werden können. Zudem gibt es noch ein geräumiges Münzfach, in denen andere Dinge aufbewahrt werden können, wie Notizblock oder Ähnliches für den Gastronomiebereich.

Vor allem für die Personen, die größere Mengen von Geldscheinen und Münzen mit sich führen und darauf schnell Zugriff benötigen (Kellner, Taxifahrer, Kurierfahrer), nutzen diese Geldbörsen. Aber dank ihrer Übersichtlichkeit werden die Kellnertasche auch immer mehr im privaten Bereich genutzt.

Kellnerbörsen, die im privaten Bereich genutzt werden, weisen zumeist nur drei bis fünf Fächer auf und in ihnen kann selbst das moderne Smartphone easy Platz finden.

Der Trend – die Kellnergeldbörse

Auch wenn die Geldbörse aus „praktischen Gründen“ erfunden wurde, so haben die Fashionistas längst erkannt, dass es dieses kleine Ding so richtig in sich hat. Bei der Kellnergeldbörse handelt es sich um eines der trendigsten Pieces, wenn es um Accessoires geht.

Die Geldbörse kommt tagein, tagaus immer wieder zum Vorschein. Und eine selbst genähte Kellnergeldbörse oder ein einfacher Geldbeutel wird sofort alle Blicke auf sich ziehen, wenn du sie aus deiner Tasche ziehst.

Eine Kellnertasche selbst nähen

Wenn du nun eine Kellnerbörse selbst nähen möchtest, dann schaue dich doch einfach einmal unter der Kategorie „Produkte“ um. Dort findest du einige interessante Nähanleitungen als eBook, wo ich genau erkläre, wie du vorgehen musst.

In dem eBook findest du neben der detaillierten Beschreibung und vielen Fotos, die dir die Vorgehensweise veranschaulichen auch die Schnittanleitungen, die du bequem ausdrucken kannst. Vielleicht findest du gefallen an meiner Nähanleitung „Friedi“ einer Kellnerbörse, die du entweder so gestalten kannst, dass 6 Karten in Einzelbelegung hineinpassen oder 12 in der „Doppelbelegung“. Zudem gibt es noch ein Kleingeldfach mit Reißverschluss und genügend Platz für Geldscheine und Ausweise.

Sollte dir das nicht zusagen oder gefallen, dann stehen dir noch viele weitere

Nähanleitungen als eBook zur Auswahl. Und bei der Stoffauswahl kannst du ganz deinem eigenen Geschmack folgen.

Du kannst sicher sein, dass mit meinen ausführlichen Anleitungen das Nähen einer Kellnerbörse ein Kinderspiel ist und du dir dein ganz eigenes Unikat erstellst. Und das beste ist, du kannst somit gleich mehrere Geldbörsen besitzen, passend zum Outfit und/oder Anlass.

Der Vorteil der Kellnerbörse liegt klar auf der Hand, du bringst alle wichtigen Dokumente, wie Ausweis und Führerschein, Debit- und Kreditkarten sowie dein Bargeld sicher unter und das mit einem Plus an Funktionalität und Ordnungssinn.

Also viel Spaß beim Nähen!

Laura

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